Was ein Roboter kann – und was nicht
Autonome Scheuersaugmaschinen sind in der Gebäudereinigung angekommen. Sie fahren große Hartbodenflächen selbstständig ab, halten Bahnabstände zuverlässiger ein als jede Handführung und arbeiten dabei gleichmäßig – auch in der achten Stunde. Auf einer freien Hallenfläche ist das der Technik überlegen, was ein Mensch dort leisten kann.
Und das war es dann auch. Ein Roboter erkennt keine verschmutzte Türklinke, beurteilt keinen Fleck, räumt nichts zur Seite und kommt in keine Ecke, die enger ist als er selbst. Sanitärbereiche, Kontaktflächen, Möblierung, Treppen und Detailarbeit bleiben vollständig beim Team.
Genau darin liegt der Sinn: Der Roboter übernimmt den Teil der Arbeit, der Zeit kostet und wenig Beurteilung erfordert. Was frei wird, geht in die Bereiche, an denen Nutzer die Reinigungsqualität tatsächlich festmachen. Der Einsatz reduziert nicht die Reinigung, er verlagert sie.